Das Meer

Eine gute Wettervorhersage lässt uns, vielleicht sollte man sagen mich, sofort die großen Pläne hervor kehren: Wir werden die Insel durchqueren um meine Lieblingsstelle am Meer zu besuchen. 375km hört sich nicht allzu viel für einen ganzen Tag an, mit den vielen Kurven in Sardinien ist das aber eine Herausforderung. Wir fahren los und bleiben erst im Märchenwald stehen wo ein Bächlein über die Steine rauscht, ganz original ist das dort sicher nicht. Mir haben die vielen Kurven wirklich Spaß gemacht, aber nach so 1 1/2 Stunden muss man eine Pause machen. Diesmal haben wir einen einsamen Friedhof mit toller Aussicht gewählt, hoffentlich werden die Personen richtig in die Grabstätten geschoben, es wäre doch blöd verkehrt im Grab zu liegen. Am frühen Nachmittag haben wir dann das Meer erreicht. Damit der Herbert glücklich ist: 40°1’36“ N 9°42’18“ E sind die GPS Koordinaten. Diesmal haben wir das Lokal besucht und dabei eine feucht fröhliche Wandergruppe aus dem Wienerraum angetroffen die recht lautstark lustig war. Es war richtig angenehm als sie endlich ihr Essen bekommen hatten und den Mund gehalten haben. Zurück sind wir zu Beginn die Strecke vom letzten Jahr aber in die andere Richtung gedüst. Wir waren um 18:00 schon wieder in Bosa zurück, mein Plan ist aufgegangen: Die schwierige Strecke am Morgen und die leichtere, weil geradere Strecke am Weg zurück. Das wir es uns am letzten Abend in Bosa gut gehen haben lassen versteht sich von selbst.

Andreas

3 Replies to “Das Meer”

  1. Ich will auch wieder nach Sardinien!
    Nächstes Jahr fahren wir mit, mit dem Ducato, wenn du uns lässt.
    Es könnte nur sein, dass dann einer herumflitzende Maus ein paar deiner Fotos bombt 😉
    Und ich würde gerne den rosa Strand sehen!

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