Ein Nachmittagsausflug in den Norden

Heute Morgen während es Frühstücks hat es ordentlich zu regnen begonnen und damit war Motorradgenussfahren nicht möglich. So gegen 11h ist es heller geworden und der Regen hat aufgehört. Um 12:00 sind wir dann in Richtung Norden der Küste entlang gefahren, eine der absolut besten Straßen die ich je gefahren bin! Wenig Verkehr, schöne Kurvenkombinationen und guter Gripp vereint mit einer traumhaften Aussicht. Der Fotograf in mir sagt ununterbrochen stehen bleiben, der Motorradfahrer in mir sagt nicht schon wieder!

Mein erstes Zwischenziel war eine ehemalige Silbermine in Argentiera, es hat dort eine ganz besondere Stimmung. Das Meer war aufgepeitscht die Wellen zum Teil über 2 Meter hoch, ich konnte gar nicht genug bekommen, irgendwann bin ich dann einmal kurz mit den Stiefel im Meer gestanden, die Welle hat es weiter hoch geschafft als ich gedacht hatte. Zu allen Überfluss haben wir dort auch in einem netten kleinen Lokal ganz ausgezeichnet gegessen. Bei einem Tankzwischenstop hatte Mario ein Hoppala das zum Glück ohne Beschädigungen ausgegangen ist. Das Motorrad ist ihm über den Ständer gerollt und umgekippt zum Glück konnte er den Fall bremsen so ist praktisch nichts passiert.

Das eigentliche „Ziel“ des Ausflugs war in Stintino der Torre della Pelosa, ein Turm auf einer kleinen Insel. Das Meer hat auch hier eine Kostprobe von dem gezeigt was es kann, große Wellen, der Wind, aber auch ganz unglaubliche blau und grün Töne – wunderbar!

Zurück sind wir eher im Landesinneren gefahren, aber auch diese Strecke hatte ihren Reiz. Eigentlich waren wir verwundert das wir ohne nass zu werden wieder beim Hotel zurück sind, es war nur stellenweise wirklich kalt, 9° war die tiefste Temperatur, zumeist war es warm so um die 17° herum.

 

Liebe Grüße
Andreas

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